Modeler-Plugins
Kommentare, Symbol-Legende, Strukturgraph und XML-Vollansicht — direkt im Camunda Modeler. Zip laden, entpacken, fertig.
Zu den Plugins →Living BPMN · Simulation · Zusammenarbeit
Living BPMN: Synixx lässt Prozessmodelle laufen — Token-Simulation mit echten Daten (FEEL & DMN), individuelle Sichten je Adressat, gemeinsames Modellieren im Team. Und Werkzeuge, die direkt im Camunda Modeler zuhause sind.
Kommentare, Symbol-Legende, Strukturgraph und XML-Vollansicht — direkt im Camunda Modeler. Zip laden, entpacken, fertig.
Zu den Plugins →Modellieren + Token-Simulation mit FEEL/DMN im Browser. Öffentliche Instanz, keine Anmeldung nötig.
Zum Werkzeug →Live-Team-Modellierung, Rollen, KI-Assistent (auch on-prem) — als Praxis-Paket für Unternehmen und als Campus-Paket mit Forschungsbereich für Hochschulen.
Partner werden →Ein lebendes Modell ist ein lauffähiges BPMN-Modell, das jeder Beteiligte in seiner Sicht filtert und in dem er Simulationen mit echten Daten live mitverfolgt. Sachbearbeitung, Digitalisierung, Audit und Leitung arbeiten mit demselben Modell — jede Rolle sieht nur, was sie braucht.
Synixx ist die Werkzeug gewordene Umsetzung einer Methode, die seit 2003 in über 100 Unternehmensprojekten und in der Hochschullehre entwickelt wurde: Prozesse fachlich und technisch gestalten — Zusammenspiel zuerst, Ausbau in Ebenen, jeder Stand lauffähig; mit Zielen, Einbettung, Adressaten und Digitalisierung im Blick. Der Synixx-Ansatz im Detail → Was das Werkzeug mit dem fertigen Modell macht, beschreibt das Synixx-Werkzeugkonzept (Dokumente →).
bpmn-js, dmn-js und die Token-Simulation der bpmn.io-Community bilden das technische Fundament (Open Source, Lizenzen verlinkt).
Der Synixx-Ansatz · Methode seit 2003
Eine Methode, wie ein Prozessmodell entsteht — Schritt für Schritt, für Menschen und KI in derselben Schrittfolge.
Der Synixx-Ansatz ist eine Methode: Synixx leitet an, wie ein Prozessmodell entsteht — Schritt für Schritt, und jedes Inkrement ist lauffähig. Der Ansatz ist unabhängig vom Werkzeug; die Synixx-Software unterstützt diesen Ansatz. In welchen Schritten die Synixx-Software unterstützt, beschreibt das Synixx-Werkzeugkonzept (unten, Living BPMN).
Die Vorgaben beantworten vier Fragen. Prozesse gelingen, wenn ihre fachliche und ihre technische Gestaltung zusammen gedacht werden — und die Werkzeuge setzen jede Antwort um.
KPI-Analyse und Simulation zahlen direkt auf die Prozessziele ein: Kosten, Durchlaufzeit, Auslastung — gerechnet aus echten Sim-Läufen, nicht geschätzt.
Start und Ende sind bewusste Entscheidungen; Schnittstellen zu Nachbarprozessen werden modelliert (Nachrichten, aufgerufene Prozesse) und in der Simulation mitgespielt.
Sachbearbeiter, Entscheider, Auditoren und Entwickler brauchen verschiedene Sichten auf dasselbe Modell. Genau dafür gibt es Living BPMN (unten).
Vom fachlichen Modell zum Workflow ohne Bruch: dieselbe Datei wird simuliert, verfeinert und nach Camunda 8 exportiert und deployt.
Erst der Standardverlauf, dann die alternativen Verläufe, zuletzt die Ausnahme- und Fehlerverläufe. Jeder Teilschritt durchläuft denselben Arbeitszyklus — modellieren, Teilprozesse prüfen, Themen und Rollen setzen, Sicht anlegen, simulieren, bei Bedarf als Workflow ausgeben, Feedback der Anwender — und darf mehrmals laufen, bis sein Ausbaustand fertig ist.
Der KI-Assistent baut in derselben Reihenfolge wie der Mensch (Synixx-Alignment): ein Gerüst aus Zusammenspiel und Standardverlauf, dann die alternativen Verläufe, dann die Ausnahme- und Fehlerverläufe — jeder Bauschritt als Vorschlag, den der Mensch bestätigt, oder auf Wunsch in einem Zug. Dasselbe Vorgehen gibt auch den Sprint-Fahrplan vor, wenn ein Team agil arbeitet. Beides ausführlich in den Arbeitspapieren unter Dokumente →
Beim Bauen entstehen vier Ordnungen im Modell. Eine Sicht kombiniert sie — und jeder Adressat bekommt sein Bild aus demselben Modell.
Teilprozesse auf- oder zuklappen: Einzelschritte für die Sachbearbeitung, Überblick und Kennzahlen für die Leitung, Nachweise für das Audit.
Was leistet der Prozess? Welche Wege führen zum Ergebnis? Was geht schief — und wie kommt man zurück? Jeder Prozesspfad gehört zu einer Ebene.
Kundenkontakt, Abrechnung, Technik: frei wählbare Marken an beliebigen Elementen, quer zu Ebenen und Hierarchie — hervorheben oder ausblenden.
Wer ausführt, steht in der Lane, welche Organisation den Prozess trägt, im Pool, und ob Mensch oder System, in der Aufgabenart: Synixx liest alles aus dem Modell. So entsteht die Sicht einer Rolle — und die Sicht der Digitalisierung.
Eine Sicht blendet ein und aus, sie ändert nie den Inhalt. Synixx speichert Sichten im Modell; eine Sicht lässt sich auch als eigenes BPMN-Modell ausgeben.
Ein Prozessmodell soll nicht im Archiv liegen oder als Poster an der Wand hängen. In Synixx bleibt es ein lebendes Modell, aus dem sich jede Zielgruppe ihre Sicht zieht — und das jederzeit ausführbar ist.
Für Sachbearbeiter, Entscheider, Analysten, Fachexperten und Auditoren: gespeicherte Sichten aus den vier Säulen — Hierarchie (Teilprozesse auf und zu), Ebenen (Standardverlauf, alternative Verläufe, Ausnahme- und Fehlerverläufe), Themen und Verantwortung (Rollen, Organisation, Mensch oder System). Jede Sicht zeigt genau das, was ihr Adressat braucht.
Für Digitalisierer, Programmierer und Workflow-Spezialisten: Living-BPMN-Simulation mit FEEL und FEEL-Viewer (Variablen live beobachten und setzen, DMN-Entscheidungen im Lauf, Call-Prozesse verfolgen) — und der Weg in die Produktion per Camunda-Export und Deploy.
Das Zeichen: eine Aufgabe, an deren Kante der Token andockt — das Modell ist keine Zeichnung, es wird gleich ausgeführt.
Syn·ixx [ˈzyːnɪks] — aus dem griechischen syn („zusammen") und einem doppelten x. syn steht für das Zusammen, das den Ansatz auszeichnet: Fachlichkeit und Technik in einem Modell, Menschen gleichzeitig am selben Prozess, Mensch und KI synchron beim Modellieren, viele Sichten auf ein Modell. x × x steht für die zwei Perspektiven fachlich × technisch — und das X ist in BPMN das Zeichen des exklusiven Gateways, der Entscheidung.
Ein Prozess entsteht · eine Geschichte in 18 Szenen
Ein kleines Team baut nach dem Synixx-Ansatz und mit Synixx BPMN Team einen echten Prozess: die Inspektion bei der Werkstatt CarBoost.
Das Beispiel: Ein Autofahrer bucht eine Inspektion, die Werkstatt prüft, führt die Inspektion durch und rechnet ab. Das Plus-Zeichen in jeder Szene sagt, was Synixx an dieser Stelle des Vorgehens beiträgt. Zahlen in den Bildern sind Beispielwerte.
Stufe 1 · Vorgaben
CarBoost will Inspektionen ohne Telefon-Chaos abwickeln. Das Team klärt vier Fragen: Woran wird der Prozess gemessen? Wo beginnt und endet er und wie ist er in die Prozesslandschaft eingebettet? Wer liest das Modell? Werden Ablauf und Arbeitsaufgaben digitalisiert?
Das Vorgehen beginnt mit Zielen, nicht mit Kästchen.
Stufe 2 · Prozessteilnehmer
Zwei Teilnehmer: der Autofahrer und die Werkstatt CarBoost. Sie sprechen über zwei Dinge, den Auftrag und die Übergabe des Fahrzeugs. Das Konversationsdiagramm hält genau das fest: Teilnehmer und Konversationen, noch ohne einzelne Nachrichten.
Zuerst das Zusammenspiel, dann die Abläufe.
Stufe 3 · Kooperation
Fachexpertin und Modellierer legen im Choreographiediagramm in der Kooperation von Autofahrer und CarBoost die Reihenfolge der Nachrichten fest: erst die Anfrage, dann Termin, späterer Termin oder Absage, danach das Fahrzeug hin und zurück. An der Verzweigung zeigt das Diagramm, wer entscheidet: CarBoost. Alternativ diktiert oder beschreibt der Modellierer den Ablauf im Chat und die KI baut ein Gerüst, aus dem Synixx Konversationen und Choreographie daraus ableitet.
Erst der „Vertrag“ (Contract first) zwischen den Teilnehmern, dann die Abläufe. Später prüft Synixx, ob beides zusammenpasst.
Stufe 4 · Teilnehmerprozesse in drei Ebenen
Fachexpertin und Modellierer arbeiten gleichzeitig am selben Modell, jede Änderung erscheint sofort beim anderen. Der Standardverlauf ist die erste Ebene, im Werkzeug grün markiert.
Gemeinsam modellieren, live und konfliktfrei.
Schon dieser Stand „läuft“. Ein Token wandert durch den Prozess, das Formular für den Termin wird ausgefüllt, die Werte erscheinen im FEEL-Viewer.
Durchspielen statt Lesen — jeder Ausbaustand ist lauffähig.
Die Fachexpertin zeichnet mit dem Stift einen neuen Weg an ein Gateway. Die KI liest die Skizze und baut genau diese Änderung; das bestehende Modell wird gezielt ergänzt nicht neu gebaut.
Eine Skizze ändert ein bestehendes Modell, statt es neu zu zeichnen.
Eine Skizze am Teilprozess „Inspektion durchführen“, diesmal ausgewertet von Qwen auf lokaler Hardware: ein Abzweig an einem Gateway. Qwen baut Gateway und Aufgabe; das Ende des neuen Wegs fehlt noch. „Modell prüfen“ zeigt die Lücke, das Ende ergänzt der Modellierer von Hand. Claude setzt dieselbe Skizze vollständig um (Clip 13).
Lokale KI: Prozessdaten müssen das Haus nicht verlassen.
Im DRD entsteht zuerst die Struktur: zwei verkettete Entscheidungen, die Eingabedaten als eigene Symbole mit ihrem Datentyp. Danach werden die Tabellen gefüllt; in der Simulation entscheidet die DMN, die Trefferzeilen leuchten.
Regeln als Tabelle, testbar und im „Lauf“ ausgewertet.
Angeheftete Ereignisse fangen ab, was schiefgeht: ein Fahrzeugtyp, der nicht angenommen wird, kein freier Termin, Zusatzkosten. Die Erreichbarkeits-Analyse zeigt, welche Enden von einem Schritt aus noch möglich sind.
Ausbau in Ebenen, und jeder Stand bleibt lauffähig.
Nach den Bauschritten prüft der Modellierer, was entstanden ist. Er schiebt Elemente, bis kein Fluss mehr durch ein fremdes Element läuft, und macht die Zusammenführung vor „Absage senden“ mit einem Gateway sichtbar. „Durchgängig machen“ ergänzt die Ebene am neuen Fluss. Das Verhalten des Prozesses bleibt dabei gleich.
Die KI baut, der Mensch kontrolliert und macht lesbar.
„Modell prüfen“ geht jeden Weg beider Teilnehmer samt Nachrichten durch: 76 Zustände, kein Deadlock, und Choreographie und Kollaboration erlauben dieselben Nachrichtenfolgen. Fehlt eine Nachricht, auf die ein Teilnehmer wartet, meldet es, wo die Simulation stecken bleibt; ein Klick zeigt die Stelle, und „KI erklären“ sagt in Worten, was fehlt.
Jeder Ausbaustand ist nachweisbar lauffähig, nicht nur der eine durchgespielte Fall.
„Inspektion durchführen“ wird ein eigener Prozess, als Aufruf verknüpft. Die Simulation läuft in einem eigenen Fenster durch ihn hindurch und trägt die Ergebnisse zurück. Stellt die Werkstatt dabei Zusatzkosten fest, löst das am Aufruf das angeheftete Ereignis aus: Der Service informiert den Kunden.
Ganze Prozesslandschaften durchgängig simulieren.
Lanes werden zu Rollen, Aufgaben zeigen, ob ein Mensch oder ein System sie erledigt; Themen ordnen Schritte nach Fachgebieten. Die Fachexpertin schreibt an die Service-Schritte Arbeitsanweisungen, mit Links zu Nachschlagestellen wie dem Kraftfahrt-Bundesamt oder Herstellerangaben.
Klassifizierung und Dokumentation stecken im Modell selbst.
Stufe 5 · Prüfen
Die Leitung sieht nur den Standardverlauf, der Service seinen Teil. Beide Sichten sind in der BPMN-Datei gespeichert und lassen sich per Zugangscode zuweisen. Ihre Anmerkungen schreiben beide als Kommentar direkt an den Schritt; das Prozess-Dossier sammelt sie.
Fachliche Sichten statt Modellkopien.
Aus den Simulationsläufen rechnet die KPI-Analyse Kosten, Durchlaufzeit und Auslastung; die Monte-Carlo-Simulation zeigt die Streuung. Der Kennzahlen-Bericht landet als PDF im Prozess-Dossier.
Entscheidungen auf Grundlage durchgespielter Fälle.
Dieselbe Datei öffnet sich unverändert im Camunda Modeler. Synixx deployt sie direkt nach Camunda 8: Formulare, Entscheidungstabelle und der aufgerufene Prozess werden transformiert, die Anfrage startet eine Instanz. Sendeschritte übergibt Camunda an einen Job-Worker.
Standardkonformes BPMN, kein Werkzeug-Lock-in.
Betrieb
Die Fachexpertin erklärt den Prozess im Team in einer moderierten Simulation. Sie zieht die Beteiligten auf ihre Schritte: den Kunden auf den Start, die Service-Mitarbeiterin auf „Fahrzeugtyp prüfen“, „Termin prüfen“ und „Fahrzeug übergeben“. Jeder füllt sein Formular am eigenen Gerät aus; der Kunde gibt die Fahrzeugklasse an, der Service sieht sie nur noch. Die anderen verfolgen, wer gerade dran ist und was eingetragen wurde.
Living BPMN im Team: die Beteiligten spielen ihren Prozess selbst.
Die KI führt den Sachbearbeiter in seiner Sicht Schritt für Schritt durch den Prozess.
Erklären in der Sicht des Empfängers.
Die Sachbearbeiterin meldet sich mit ihrem Zugangscode an; Synixx zeigt die Sicht „Service ohne Abrechnung und Ausnahmen“, nur lesend. Sie hebt die Rolle „Service“ hervor, liest an „Fahrzeugtyp prüfen“ die Arbeitsanweisung und folgt dem Link zum Kraftfahrt-Bundesamt. Ihren Verbesserungsvorschlag schreibt sie als Kommentar an den Schritt; er landet im Prozess-Dossier und stößt die nächste Runde an.
Das lebende Modell wird zum Nachschlagewerk, die Rückkopplung aus dem Einsatz schließt den Zyklus.
Am Ende des Prozesses steht ein Modell, das simuliert, ausgeführt und jedem in seiner Sicht erklärt werden kann — und das mit jeder Rückmeldung weiter wächst.
Camunda Modeler · Open Source · MIT
Vier Plugins für fachliche Arbeit und Analyse — kostenlos, quelloffen, ohne Telemetrie. Weitere folgen.
| Plugin | Was es tut | Download |
|---|---|---|
| kommentar | Kommentare am Element: documentation-Einträge als Marker-Badge mit Hover-Tooltip — Fachwissen wandert ins Modell. | Zip |
| notation | BPMN-Notation: durchsuchbare Symbol-Legende zum Nachschlagen beim Modellieren — der Lern-Einstieg. | Zip |
| bpmn-graphviz | Strukturgraph: das Modell als abstrahierter Graph (offline, viz.js) — inklusive Pool-Clustern, Klick springt ins Diagramm. | Zip |
| xml-full | XML-Vollansicht: das komplette Modell als einklappbarer Baum mit Suche — verstehen, was der Modeler wirklich schreibt. | Zip |
Weitere plugins sind in Vorbereitung: FEEL-Referenz · DMN-Referenz · XML-Inspektor.
Alle Plugins stehen unter MIT-Lizenz. Die Analyse-Engine (Token-Spur, Pfad-Ebenen, KPI) ist Teil der Synixx-Produkte und (noch) nicht Teil dieser Sammlung.
Synixx BPMN · im Browser · ohne Anmeldung
Das Token läuft, Gateways entscheiden über echte Daten, DMN-Tabellen werden live ausgewertet.
Der Token läuft mit echten Daten, der FEEL-Viewer zeigt die Werte des Falls, die Simulationsläufe ergeben Wegverteilung, Durchlaufzeit und Kosten. Zahlen im Bild sind Beispielwerte.
Alle Clips zeigen das selbe Beispiel — die Inspektion beim Autoservice CarBoost, unserem Lehrbeispiel aus „Ein Prozess entsteht“: Autofahrer und Werkstatt tauschen Nachrichten, der Preis kommt aus einer DMN-Tabelle, die Inspektion selbst ist ein aufgerufener Prozess. Jeden Clip gibt es in zwei Schärfen: Standard und HD.
Synixx BPMN Team · für Hochschulen & Partner
Alles aus Synixx BPMN, dazu Zusammenarbeit, Rollen und ein KI-Assistent, der auch komplett on-premises läuft.
In Synixx BPMN Team arbeiten mehrere Menschen gleichzeitig am selben Modell, jeder auf Wunsch mit seiner KI. Alle bauen in derselben Reihenfolge: erst das Zusammenspiel, dann Ebene für Ebene — und jeder Ausbaustand ist lauffähig.
Teilnehmerstruktur und Interaktionen werden abgestimmt, ab der ersten Ebene ist jeder Stand lauffähig. Die KI baut das Gerüst in einem Schritt und ergänzt danach die alternativen Verläufe sowie die Ausnahme- und Fehlerverläufe.
Gemeinsames Bearbeiten braucht keine Anmeldung: Namen eintragen, im Gast-Raum landen, gemeinsam modellieren. Öffnen Sie bpmn-team.synixx.de an zwei Geräten (oder in zwei Fenstern) — beide sehen die Änderungen des anderen sofort, samt farbiger Markierung, wer gerade wo arbeitet.
Wofür dann ein Zugangscode? Für alles, was über den offenen Gast-Raum hinausgeht: eine eigene Modellbibliothek, eigene Gruppenräume je Team, Moderations- und Nur-Lese-Rollen sowie dauerhaft abgelegte Prozess-Dossiers. Codes vergibt der Betreiber der Instanz — für Lehrveranstaltungen legt ein Assistent Code, Ordner und Teamräume in einem Zug an.
Der Gast-Raum ist bewusst offen und für alle derselbe: Dateien dort werden nach 14 Tagen automatisch gelöscht — er ist zum Ausprobieren da, nicht als Ablage.
Partner erhalten Synixx BPMN Team als Quellpaket zum eigenen Betrieb (Sichtungs-/Forschungslizenz) — zugeschnitten auf den Einsatz. Wie ein Team damit in Sprints arbeitet, beschreibt das Arbeitspapier Agil modellieren ↗.
Alles für gemeinsames Modellieren, Simulieren und Analysieren: Räume, Rollen, Moderation, KI-Assistent, Dossiers, Versionen und Camunda-8-Export. Schlank — Forschungsbestandteile sind im Paket gar nicht erst enthalten.
Alles aus der Praxis-Ausgabe, dazu der Forschungsbereich für Studien zur KI-gestützten Modellierung mit Blindbewertung durch Fachleute. Er ist ab Werk ausgeschaltet; die Administration schaltet ihn bei Bedarf ein. Mehr zur Forschung →
Zu beiden Paketen gehören drei Handbücher mit Bildausschnitten: für Modellierende, für Administration und Schulungsleitung sowie für Betrieb und IT.
Ein externer Agent bekommt einen Auftrag und meldet sich erst später zurück. Der Prozess wartet derweil, die Antwort landet in der richtigen Instanz, und läuft das Zeitlimit ab, übernimmt ein Mensch. Zum Nachbauen: die Fallstudie Schadensmeldung ↗.
Der Assistent baut im Gleichschritt mit dem Menschen: erst das Gerüst, dann Ebene für Ebene, jeder Bauschritt als Vorschlagskarte, die der Mensch bestätigt (Synixx-Alignment). Drei Anbieter im Wechsel — darunter Qwen auf eigener Hardware, komplett ohne Internet. Wartezeiten sind im Schnitt gerafft und im Video als „⏩ Zeitraffer" mit echter Antwortzeit ausgewiesen.
Forschung mit Synixx · Studien · Blindbewertung
Ein eigener Forschungsbereich: vom Aufgabenkorpus über reproduzierbare Vergleichsläufe bis zur Blindbewertung durch Fachleute.
Ein Sprachmodell kann ein Prozessmodell in Synixx auf mehreren Wegen bauen: über die Synixx-Bauaktionen (strukturierte JSON-Schritte, die das Werkzeug ausführt und prüft), über ein deklaratives Prozessgerüst — in einem Wurf oder in drei Schritten wie ein Mensch (Standardverlauf, alternative Verläufe, Ausnahme- und Fehlerverläufe) — oder als BPMN-XML direkt. Welcher Weg liefert bei welchem Modell die besseren Prozessmodelle — aus einem Aufgabentext, aus einem gerenderten Diagramm, aus einer Handskizze oder einem Whiteboard-Foto? Und wie gut gelingt nicht nur der Neubau, sondern die Änderung eines vorhandenen Modells, Auftrag für Auftrag? Eine eigene Reihe prüft außerdem, ob fertige Bausteine (Muster) dem Sprachmodell helfen oder ob Grundoperationen genügen.
Die Werkzeuge für diese Studien sind fertig; erste Studien sind in Vorbereitung. Ergebnisse veröffentlichen wir hier, sobald sie vorliegen.
Forschende legen Studien an, führen sie durch und werten sie aus. Bewertende sehen nur ihre Bewertungsseite — keine Studien, keine Bedingungen, keine Ergebnisse.
Zeichnet KI-Interaktionen mit Vorher/Nachher-Modellständen auf — Hochschulen können Log-Ordner austauschen und gemeinsam auswerten.
Selbstlern-Quizze mit simulierbaren BPMN-Fragen — offline-fähig, mit Fortschritt und Auswertung. OCEB2-Fragenkatalog vorhanden.
Das Arbeitspapier zur KI-Pipeline („Ändern statt neu schreiben“) und das Forschungsdesign in zwei Fassungen stehen mit allen anderen Papern auf der Seite Dokumente →
Die Versuchsreihen sind geplant, die ersten Läufe stehen noch aus. Ergebnisse und Veröffentlichungen aus dem Projekt erscheinen an dieser Stelle, jeweils mit Verweis auf die Quelle.
Arbeiten, auf die sich das Projekt stützt oder mit denen es sich vergleicht. Die Links führen zur frei lesbaren Fassung oder zum Verlag.
Frei zugängliche Sammlungen von Prozessmodellen und Prozessbeschreibungen für Forschung und Lehre. Bitte vor der Nutzung die jeweiligen Bedingungen lesen; mehrere Sammlungen erlauben nur nicht-kommerzielle Forschung.
| Sammlung | Inhalt | Nutzung |
|---|---|---|
| SAP Signavio Academic Models (SAP-SAM) ↗ | Über eine Million Modelle aus rund zehn Jahren Lehre und Forschung, davon gut 600.000 in BPMN 2.0. Beschreibung: Sola u. a. 2022 ↗ | nur nicht-kommerzielle Forschung |
| Camunda „BPMN for Research“ ↗ | Über 3.700 Diagramme aus Schulungen, deutsch und englisch: Aufgabentext, Lösungen der Teilnehmenden und Musterlösung. | nur Forschung und Lehre, Quelle nennen |
| GitHub BPMN Artifacts Dataset 2021 ↗ | Rund 337.000 mögliche BPMN-Dateien aus öffentlichen GitHub-Projekten (Türker, Völske, Heinze). | CC BY 4.0 |
| PMo Dataset ↗ | 55 Paare aus Prozessbeschreibung und Modell, jedes Modell in neun Darstellungen (Brissard, Cuppens, Zouaq 2025). Zusammengestellt aus fünf älteren Sammlungen. | CC BY 4.0; für die enthaltenen Teile gelten die Bedingungen der Ursprungssammlungen |
| hdBPMN ↗ | Handgezeichnete BPMN-Modelle als Fotos mit Annotation (Universität Mannheim); Grundlage von Sketch2BPMN und Sketch2Process. | CC BY 4.0 |
| RePROSitory ↗ | Offene Sammlung von BPMN-Modellen und Ereignisprotokollen der Universität Camerino, mit Qualitätskennzahlen je Modell. | keine Angabe auf der Seite; bitte beim Betreiber erfragen |
| PET ↗ | 45 Prozessbeschreibungen in Textform, von Hand mit Aktivitäten, Beteiligten und Abläufen annotiert. | MIT |
| BPMN MIWG Test Suite ↗ | Referenzmodelle der OMG-Arbeitsgruppe zum Modellaustausch: dieselben Diagramme als Bild und als BPMN-Datei aus vielen Werkzeugen. | CC BY 3.0 |
Stand der Liste: Oktober 2026. Hinweise auf weitere Arbeiten und Sammlungen gern per E-Mail.
Dokumente · Paper · Poster · Handbücher
Arbeitspapiere zu Methode, Werkzeug und Forschung, Poster für Lehrräume und Tagungen, Handbücher für die tägliche Arbeit.
Die Arbeitspapiere werden gerade überarbeitet und sind bis dahin nur mit einem Code abrufbar. Wer Korrektur liest, bekommt ihn von mir. Poster und Handbücher sind frei.
Für Studierende und Praktiker: wie ein Prozessmodell Schritt für Schritt entsteht und was man mit dem fertigen Modell anfangen kann.
Prozesse Schritt für Schritt modellieren: Zusammenspiel zuerst, Ausbau in Ebenen, jeder Stand lauffähig — in fünf Stufen, mit Teilprozessen, den vier Säulen Hierarchie · Ebenen · Themen · Verantwortung und den Sichten daraus. Für Studierende und Praktiker, durchgehend am Beispiel einer Autowerkstatt.
⬇ PDF (Fassung 2, 32 Seiten, Oktober 2026)Wie die Software den Ansatz umsetzt: modellieren, durchspielen und auswerten. Sichten, Simulation mit Prozessdaten, Entscheidungstabellen, aufgerufene Prozesse und externe Dienste bis zum KI-Agenten, Kennzahlen, Zusammenarbeit. Am Beispiel der Autowerkstatt.
⬇ PDF (Fassung 2, 24 Seiten, Oktober 2026)Konversation, Choreographie und Kollaboration in einem Modell: was die BPMN-Spezifikation festlegt (mit XML-Beispielen), wie Synixx zwischen den drei Diagrammarten ableitet und prüft, wo es von der Norm abweicht und was die Forschung dazu sagt. Am Beispiel der Autowerkstatt.
⬇ PDF (22 Seiten, Oktober 2026)Der technische Aufbau: Synixx BPMN, Synixx BPMN Team, Modeler-Plugins, KI-Assistenz und Studien-Werkzeuge.
in ArbeitFür Teams und Lehrende: wie man mit dem Ansatz und dem Werkzeug im Projekt und in der Schulung arbeitet.
Jeder Modellierungsschritt liefert ein vollständiges, simulierbares Modell, also ein Increment im Sinne von Scrum. Das Vorgehen gibt die Sprint-Ziele vor, jeder Ausbau-Sprint durchläuft einen Arbeitszyklus, die Definition of Done hat zwei Stufen, und der Workflow läuft in Camunda 8.
⬇ PDF (10 Seiten, Oktober 2026)Eine Versicherung beauftragt einen Gutachter-Agenten, der sich erst später meldet. Zeigt Auftrag, Rückruf in die richtige Instanz und Zeitlimit als Rückfallweg — zum Vorführen und Nachbauen, mit Test-Agent.
⬇ PDF (7 Seiten, Oktober 2026)Kurse, Zugangscodes, Räume und Erfahrungsstufen: wie Synixx in Vorlesung, Übung und Workshop eingesetzt wird.
in ArbeitFür Forschende: wie Synixx Sprachmodelle Prozessmodelle bauen lässt und wie die Versuchsreihen dazu geplant sind. Messergebnisse gibt es noch nicht. Mehr auf der Seite Forschung →
Wie Synixx Sprachmodelle BPMN-Modelle bauen lässt: Bauschritte statt XML, ein fachliches Gerüst für den Neubau, der Aufbau in drei Schritten, Eingabe per Text, Sprache, Skizze oder Zeichenstift, und die Einordnung in die Forschung. Noch ohne Messergebnisse.
⬇ PDF (Fassung 3, 11 Seiten, Oktober 2026)Der Versuchsplan: ein Auftrag je Lauf auf einem vorhandenen Modell, zwölf Versuchsreihen, Kennzahlen und Hypothesen. Als Lesefassung in einfacher Sprache und als ausführliche Fassung mit Hintergrund und Stand der Umsetzung. Noch ohne Messergebnisse.
⬇ Lesefassung (25 Seiten) ⬇ Ausführliche Fassung (26 Seiten)Der Synixx-Ansatz auf einem Blatt, für Lehrräume, Tagungen und Workshops.
Vier Stationen auf einem Poster: das Vorgehen in fünf Stufen, die Hauptarbeit in drei Zyklen, Mensch und KI im Gleichschritt und das lebende Modell mit seinen Sichten. Format DIN A0.
Zur Software selbst, nach Aufgabe getrennt. Die Handbücher beschreiben den Stand von Synixx 1.1.
Für Teilnehmende: anmelden, modellieren, simulieren, im Raum zusammenarbeiten und mit dem KI-Assistenten bauen.
⬇ PDF (15 Seiten, Oktober 2026)Für Schulungsleitung und Administration: Zugangscodes, Räume, Bibliothek, Rollen und Moderation.
⬇ PDF (10 Seiten, Oktober 2026)Für die IT: Installation, Editionen, Einstellungen, Sicherung und Fehlersuche.
⬇ PDF (7 Seiten, Oktober 2026)Über Synixx · SmartBPM
Synixx wird von Prof. Dr. Michael Ricken entwickelt — an der Schnittstelle von Hochschullehre, Prozessberatung und Forschung.

Hochschule: Hochschule RheinMain, Wiesbaden · Fachbereich Design Informatik Medien · Studiengang Wirtschaftsinformatik · Lehrgebiet Enterprise Architecture mit Schwerpunkt Digitalisierung von Prozessen. Synixx entsteht mit Unterstützung der Hochschule RheinMain — in Lehrveranstaltungen erprobt und in der Forschung weiterentwickelt.
Praxis: Seit 2003 als Berater und Trainer für Prozessdigitalisierung unterwegs — mehr als 100 Unternehmen in Schulungen, Coachings und Beratungen begleitet, insbesondere mit BPMN. Synixx überführt diesen Ansatz aus 20+ Jahren Projekt- und Lehrerfahrung in eine Werkzeuglandschaft.
Kontakt: michael.ricken@smartbpm.de
Web: smartbpm.de
Vier Rollups erzählen Synixx in vier Sätzen — vom Erleben eines Modells bis zum Workflow.
Synixx baut auf bpmn-js, dmn-js und der Token-Simulation des bpmn.io-Ökosystems auf. Die vollständige Lizenzübersicht steht unter live.synixx.de/lizenzen; die Modeler-Plugins stehen unter MIT.
Geschützter Bereich
Die Synixx-Fallstudien Schritt für Schritt: Anleitung, Video, Musterstand zum Herunterladen. Der Bereich ist für Lehrende und Schulungsleitungen gedacht.
Rechtliches
Angaben gemäß § 5 Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) und § 18 Abs. 2 Medienstaatsvertrag (MStV).
Michael Ricken
Altenberger Straße 30
42929 Wermelskirchen
Deutschland
E-Mail: michael.ricken@smartbpm.de
Michael Ricken, Anschrift wie oben.
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Synixx entsteht mit Unterstützung der Hochschule RheinMain (Fachbereich Design Informatik Medien) im Rahmen von Forschung und Lehre. Diensteanbieter dieser Seite ist allein der oben genannte Betreiber; die Hochschule ist weder Diensteanbieterin noch für Inhalt und Betrieb dieser Seite verantwortlich. Die Hochschultätigkeit des Betreibers ist unter Über & Kontakt beschrieben.
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Diese Erklärung gilt für die Informationsseite www.synixx.de. Die interaktiven Synixx-Anwendungen (Modellierung und Zusammenarbeit) laufen unter eigenen Adressen, verarbeiten weitere Daten – etwa selbst eingegebene Namen und Prozessmodelle – und tragen dort eine eigene Erklärung.
Fassung vom 19. August 2026.
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